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BLOG #2 Wie ist das so mit der Nachhaltigkeit bei KRAMURI?

Jetzt wird‘s ernster. Aber keine Sorge, ich versuche hier keinen trockenen Vortrag zu halten. Dass wir auf unsere Umwelt besser Acht geben und dringend mehr verändern müssen, ist Fakt, dennoch ist die Sache mit der Nachhaltigkeit etwas, dass mich als Einzelhändlerin ständig beschäftigt und ich möchte euch meinen Zugang dazu erläutern.


Zunächst einmal, finde ich es bewundernswert, wenn Menschen konsequent und entschlossen einem Ziel nachgehen. Zum Beispiel, mit dem Rauchen aufhören, Veganer werden, auf Zucker verzichten usw. Ich bin ziemlich disziplinlos und habe eher„Phasen“ in meinem Leben. Ich bin ein offener Mensch, der sich gerne überzeugen lässt und auch Neues ausprobiert. Das bedeutet, seine Erfahrungen zu sammeln und sich nicht ständig Steine in den Weg zu legen. Bitten gehen wir dennoch nicht immer den einfachsten Weg!



Ich habe vor langer Zeit entschlossen den Konsum von Gemüse und Obst aus fremden Ländern zu reduzieren und vorwiegend auf einheimische Produkte zu greifen. Gurken in Plastik oder Gurken in der Winterzeit vermeide ich. Wir haben auch unseren Fleischkonsum reduziert, denn täglich Fleisch zu essen, geht halt nicht! Wenn genug Zeit ist, lese ich die Inhaltsangaben und lasse palmölhaltige Produkte aus. Es gibt gewisse Marken, die ich gänzlich aus moralischen Gründen nicht kaufe.

Dann gibt es Momente, wie zum Beispiel in der Therme, wenn die Kinder leider nur aus einer Markensorte ihr Eis auswählen können und eines von „den Bösen“ essen dürfen. Da drücke ich schon mal ein Auge zu. Wir gehen ja nicht jeden Tag in die Therme. Meine Kinder schätzen die Ausnahme und akzeptieren auch ein „Nein".


Pädagogisch wertvoll ist mir wichtig, weil es Sinn macht, die Kinder spielerisch zu fördern und im besten Fall lernen sie dabei noch etwas. Alles hier im Geschäft ist aber nicht immer sinnvoll, vieles ist auch Blödsinn! Wir müssen auch nicht alles hinterfragen, was Kinder oft hirnbefreites aussuchen. Früher nannten unsere Eltern so etwas: „Trödelspiele“.


Ihr findet natürlich viel Schönes aus Holz und ich lege großen Wert darauf, woher die Produkte kommen, welche Firma dahinter steht und welche Werte diese vermittelt. Wir führen eine Firma, die in Indonesien den Kautschuk aus dem Gummibaum für Bade- und Beißspielzeug verwendet. Nach etwa 20 Jahren produziert der Baum kein Kautschuk mehr. Er wird gefällt und damit schöne Holzspielzeuge hergestellt. Die Firma pflanzt darauf hin einen neuen Baum.

Produktion in der EU ist mir sehr wichtig. Leider schaffen wir (noch) nicht alles aus der EU zu bekommen und herzustellen. Ein gutes Beispiel sind die Edelstahl Trinkflaschen. Der Weg ist es, Plastik zu vermeiden oder etwas ökologisch vertretbares zu finden und ich habe mich dazu entschlossen vorrangig Edelstahl anzubieten. Die Produktion von Edelstahl erfolgt jedoch in China. Ich kann euch nicht sagen ob es ökologisch besser wäre recycelte Plastiktrinkflaschen aus der EU zu verwenden oder eine Edelstahlflasche aus China, die bei gutem Umgang ein Leben lang verwendet werden kann.




Ich habe erst 2020 eröffnet und lerne immer wieder dazu. In dieser kurzen Zeit habe ich festgestellt, dass sich auch die Hersteller weiter entwickeln und sich verändern. Wir haben uns bereits daran gewöhnt, dass die Papierware nicht immer in Plastik verpackt werden muss, oder dass wir eine Einkaufstasche von zuhause mitnehmen.

Mir ist bewusst dass es noch besser geht. Daran arbeite ich! Verurteilt mich bitte nicht, wenn mein ökologischer Fußabdruck nicht immer ganz passt. Seid euch aber gewiss, dass ich mir darüber Gedanken mache.




Nachhaltige Spiele, Bilderbücher und Papeteriewaren – langlebig und umweltfreundlich aus Österreich von Brigitte Baldrian.


















Holzzüge produziert aus hochwertigem Buchenholz. LALOK wird in Europa gefertigt, Engineering und Design erfolgen in Österreich.








Handgefertigte Holzspielzeuge aus Barcelona von Me&Mine.


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